				<div class="my-map"><div class="map-title">Tsavo West National Park, Kenia</div>
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						<h5 class="map-info-title">Safari in Kenia: Vorsicht vor den Vegetariern!</h5>
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				{"id":1837,"date":"2016-04-29T18:18:13","date_gmt":"2016-04-29T16:18:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.annablog.ch\/?p=1837"},"modified":"2016-04-29T18:18:13","modified_gmt":"2016-04-29T16:18:13","slug":"safari-kenia-vorsicht-vor-den-vegetariern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.annablog.ch\/index.php\/2016\/04\/29\/safari-kenia-vorsicht-vor-den-vegetariern\/","title":{"rendered":"Safari in Kenia: Vorsicht vor den Vegetariern!"},"content":{"rendered":"<p>Vor welchen Tieren sollte man sich in der Wildnis Afrikas am meisten in Acht nehmen? Vor L\u00f6wen? Vor Krokodilen? Oder vielleicht vor Giftschlangen?<\/p>\n<p>\u00abDie Vegetarier sind am gef\u00e4hrlichsten\u00bb, erkl\u00e4rt uns der Manager des Safari-Camps im kenianischen <a href=\"http:\/\/www.kws.go.ke\/tsavo-west-national-park\" target=\"_blank\">Tsavo-West-Nationalpark<\/a>. Die Top drei seiner Liste der bedrohlichsten Tierarten: Flusspferd, Elefant, Nashorn &#8211; alles Herbivoren, also Pflanzenfresser, also Vegetarier.<!--more--><\/p>\n<h4>Erlebnis-Gastronomie in\u00a0Kenias Wildnis<\/h4>\n<p>Der Manager f\u00e4hrt weiter mit einer\u00a0haarstr\u00e4ubenden Geschichte, die sich einst hier zugetragen hat. Wenige hunderte Meter vor dem Camp-Restaurant waren sich ein\u00a0Flusspferd und ein paar junge L\u00f6wen in die Quere gekommen. Ein Spektakel, gut einsehbar von den h\u00fcbsch eingedeckten Tischen, an denen die G\u00e4ste gerade ihr Abendessen genossen. Es war Erlebnis-Gastronomie vom Feinsten &#8211; bis das Hippo pl\u00f6tzlich im Restaurant stand.<\/p>\n<h4>Kenias Wildnis im Restaurant<\/h4>\n<p>Ja, Flusspferde k\u00f6nnen sehr schnell sein. Sie sehen tr\u00e4ge aus, lassen einen durchschnittlichen Homo sapiens im Sprint aber hinter sich. Zum Gl\u00fcck, so der Camp-Manager, konnten sich die Touristen vor den w\u00fctenden\u00a0eineinhalb Tonnen Lebendgewicht rechtzeitig in Sicherheit bringen. Die Angestellten h\u00e4tten dann aber ihre liebe M\u00fche gehabt, den sprichw\u00f6rtlichen Dickh\u00e4uter aus dem Porzellanladen hinauszubef\u00f6rdern. Zur\u00fcck blieb nur Sachschaden &#8211; davon aber genug &#8211; und ein paar schockierte Touristen.<\/p>\n<div id=\"attachment_1846\" style=\"width: 1290px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-1846\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-1846 size-full\" src=\"http:\/\/www.annablog.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/2016_04_29_Hippo_4_noiseless.jpeg\" alt=\"2 Flusspferde im Wasser\" width=\"1280\" height=\"393\" srcset=\"https:\/\/www.annablog.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/2016_04_29_Hippo_4_noiseless.jpeg 1280w, https:\/\/www.annablog.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/2016_04_29_Hippo_4_noiseless-404x124.jpeg 404w, https:\/\/www.annablog.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/2016_04_29_Hippo_4_noiseless-768x236.jpeg 768w\" sizes=\"(max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><p id=\"caption-attachment-1846\" class=\"wp-caption-text\">Sehen harmlos aus, sind es aber nicht: Flusspferde (Tsavo West, Kenia)<\/p><\/div>\n<h4>Vegetarier sind gef\u00e4hrlich<\/h4>\n<p>Es heisst, kein anderes Tier w\u00fcrde in Afrika so viele Menschen t\u00f6ten wie das Hippopotamus: etwa 300 pro Jahr. F\u00fcr etwas weniger Opfer sind Elefanten und B\u00fcffel verantwortlich. T\u00f6dliche Vorf\u00e4lle mit Nash\u00f6rnern sind seltener &#8211; aber wohl nur, weil man die vom Aussterben bedrohten Tiere nicht gerade h\u00e4ufig trifft. Nat\u00fcrlich kommen auch Leute durch L\u00f6wen und Krokodile ums Leben, aber die \u00abT\u00f6dlichkeits\u00bb-Statistik wird von den Pflanzenfressern angef\u00fchrt. Weshalb? Untersch\u00e4tzen wir die \u00abVegetarier\u00bb vielleicht?<\/p>\n<h4>T\u00f6dlich, t\u00f6dlicher, am t\u00f6dlichsten<\/h4>\n<p>Oft sind es aber nicht tierische Pflanzen- oder Fleischfresser, die menschliches Leben bedrohen. Viel t\u00f6dlicher ist ein uns bestens bekannter Allesfresser: Weit viel mehr\u00a0Menschen sterben n\u00e4mlich nicht durch Flusspferde oder L\u00f6wen &#8211; sondern durch Menschen.<\/p>\n<p>Das mit Abstand todbringendste Lebewesen auf dem afrikanischen Kontinent ist aber \u2026 die Stechm\u00fccke. Zumindest indirekt: Sie \u00fcbertr\u00e4gt verschiedene Krankheiten, die oft t\u00f6dlich verlaufen. Alleine an Malaria starb\u00a0laut WHO letztes Jahr s\u00fcdlich der Sahara fast eine halbe Million Menschen.<\/p>\n<p>Drum: Wenn ihr eine\u00a0Safari in Afrika plant, erinnert euch\u00a0dran:\u00a0Angst vor den L\u00f6wen? Die k\u00f6nnt ihr ruhig vergessen. Aber denkt an den M\u00fcckenschutz!<\/p>\n<div id=\"attachment_1849\" style=\"width: 1290px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-1849\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-1849 size-full\" src=\"http:\/\/www.annablog.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/2016_04_29_Hippo_5.jpg\" alt=\"L\u00f6wenmutter mit 2 Jungen\" width=\"1280\" height=\"687\" srcset=\"https:\/\/www.annablog.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/2016_04_29_Hippo_5.jpg 1280w, https:\/\/www.annablog.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/2016_04_29_Hippo_5-404x217.jpg 404w, https:\/\/www.annablog.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/2016_04_29_Hippo_5-768x412.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><p id=\"caption-attachment-1849\" class=\"wp-caption-text\">Vergleichsweise harmlos (wenn man sie in Ruhe l\u00e4sst): L\u00f6wenmutter mit Jungen (Tsavo West, Kenia)<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor welchen Tieren sollte man sich in der Wildnis Afrikas am meisten in Acht nehmen? Vor L\u00f6wen? Vor Krokodilen? Oder vielleicht vor Giftschlangen?<\/p>\n<p>\u00abDie Vegetarier sind am gef\u00e4hrlichsten\u00bb, erkl\u00e4rt uns der Manager des Safari-Camps im kenianischen Tsavo-West-Nationalpark. 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